Eno Robin Lied

Illustration, Grafikdesign & Bildungsarbeit

TITEL

Im Folgenden finden Sie für einen besseren Einblick ein paar Beschreibungen und Rahmenbedingungen für einen Teil meiner Workshops. Jeder Workshop kann in Absprache mit Ihnen angepasst werden. Für mehr Informationen und Anfragen zu meinen anderen Workshops, Vorträgen und Seminaren können Sie mich gerne über das Kontaktformular anschreiben.

Kritische Körperarbeit rund um Gender

„Geschlecht individuell und kollektiv reflektieren, erproben und transformieren“

Ein theaterpädagogischer Empowerment-Workshop: In diesem Workshop wollen wir gemeinsam und jede_r für sich unsere Geschlechter(selbst-)verständnisse reflektieren, mit ihnen experimentieren und sie neu aushandeln. Mit verschiedenen Übungen gehen wir auf eine Reise, um Spuren von und Geschichten über Gender in unseren Körper aufzusuchen. Wir fangen bei der Körperwahrnehmung an, um dann unser Sehen und Erleben, Fühlen, Bewegen und Sprechen zu reflektieren, neu-auszuloten und umzuordnen. Wir können gemeinsame alternative Körperpraktiken (z.B. Stile und Bewegungen) kennenlernen, erproben und uns darüber austauschen. Es wird jede Menge Raum für Austausch und Pausen/Rückzug geben. Die Übungen kommen aus verschiedenen Praktiken u.a. aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal.

  • Zielgruppe: Jugendliche und (junge) Erwachsene. Gut geeignet für LGBTIQ*
  • Zeitraum: Optimal 2 Tage je 6h, mind. einmalig 6h

Make-Up Workshop für Queere und Trans*-Jugendliche

„Ich will so aussehen, wie ich will! Mein Aussehen, Make-Up und Styling sollen zu meinen
Gefühlen passen! Ich will mich in der Schule, auf der Straße oder zu Hause stark und sicher
fühlen!“

Ein Empowerment-Workshop für queere, schwule, lesbische, inter, trans* und non-binary (und alles was dazwischen liegt) Jugendliche. In diesem Workshop erinnern wir uns gemeinsam an unsere Schmink-His_herstory, tauschen uns über unsere Erfahrung aus und geben uns gegenseitig Tipps. Wir feiern diverse Körper, Ausdrucksformen, Make-Up Heroines und reflektieren kritisch Schönheitsnormen. Wir lernen jede Menge Make-Up Materialien und ihre vielseitige Verwendungsmöglichkeiten kennen, experimentieren und probieren uns aus. Wir schaffen uns einen Raum, in dem Frustrationen über Lidstrich ebenso wie Erfahrungen als queere Jugendliche in der Schule und im Alltag laut werden dürfen. Eine Pyjamaparty ohne Pyjama, ein „Mädchenabend“ nicht nur für Mädchen! Wir machen uns nicht für die nächste Party chic sondern für uns!

  • Zielgruppe: Jugendliche und (junge) Erwachsene ab 14 Jahren
  • Zeitraum: 4-6h

Empowerment-Workshop für Trans* und non-binary Eltern und Bezugspersonen

„Zwischen Recht und Gericht, Spielplätzen und Handlungsspielräumen: Endlich ein Raum, um andere Eltern und Bezugspersonen treffen, die ähnliche Erfahrungen machen! Andere treffen, die andere Erfahrungen machen – von denen wir lernen können!“

In diesem Workshop könnt ihr euch mit anderen Trans* und non-binary Eltern und Bezugspersonen, oder solche die es werden wollen, austauschen. Wir blicken auf unsere Geschichte_n und Zukunftsvisionen, Ressourcen und Self-Care-Methoden, er_finden neue Strategien, stellen Forderungen auf und vernetzen uns. Hier könnt ihr solidarische Wut und Trost, stärkende Worte und Begegnungen erleben. Ein Raum für Tee und Worte, Bewegung und Sofas, Kekse und Kreativität.
Gemeinsam widmen wir uns Themen rund um Recht und Gericht, Familienkonstellationen jenseits von cisheteronormativem Mama-Papa-Kind, Umfeld, Alltag und Erziehung. Ihr habt die Möglichkeit Schwerpunkte festzulegen und euch Input zu einzelnen Themen zu wünschen.

Besonders schön und stärkend ist dieser Workshop als zweitägiges Event mit einem Abschluss-Café mit Kindern und Angehörigen. Kinderbetreuung kann meistens über die Geldgeber_innen, Träger oder Freiwillige organisiert.

  • Zielgruppe: Trans* und Non-Binary-Eltern und Bezugspersonen oder solche die es werden wollen
  • Zeitraum: Optimal: 2 Tage insgesamt 8h, mind.einmalig 5h

Interaktiver Vortrag zu Trans* und non-binary Elternschaft

„Zwischen Recht und Gericht, Spielplätzen und Handlungsspielräumen“

INHALTLICHE SCHWERPUNKTE
Recht: Wie sieht aktuell die rechtliche Lage für Trans* und non-binary Eltern aus?
Familienkonstellationen: Welche Familienkonstellationen, welche Möglichkeiten Eltern oder Bezugspersonen zu werden gibt es?
Umfeld: Wie gehen Trans* und non-binary Eltern mit ihrem Umfeld um – wie geht ‚das Umfeld‘ mit ‚ihnen‘ um?
Erziehung: Was bedeutet Trans*- und non-binary-Sein sowie die Sorge vor Diskriminierung für die Erziehung innerhalb der Familien?
PRAXISRELEVANTE SCHWERPUNKTE
Was braucht es? Eigene Ideen für meine Praxis? How to be an Ally? Was hätte es gebraucht? Kritische Reflexionen und Strategien für Support: Wünsche und Forderung von ‚Betroffenen‘

  • Zielgruppe: Trans* und Non-Binary-Eltern und Bezugspersonen oder solche die es werden wollen
  • Zeitraum: Optimal: 2 Tage insgesamt 8h, mind.einmalig 5h

Kritisch-kreativer Umgang mit Kinderbüchern

„Machtverhältnisse, Diskriminierung und Empowerment in Kinderliteratur“

Wie können Bücher und Bilder gestaltet sein, die die Vielfalt der Menschen und ihrer Lebensweisen sensibel einbeziehen? Oder wie können alltägliche Erfahrungen von ‚als anders gelten‘ oder Diskriminierung Teil bestärkender Erzählungen sein? Wir wollen im Workshop einen Einblick in die Frage geben, wie sich gesellschaftliche Verhältnisse und Machtstrukturen in illustrierten Büchern für Kinder zeigen. In unseren Workshops arbeiten wir mit verschiedenen Methoden von Austauschrunden in Groß- und Kleingruppen über differenzierte Analyse-Tools hinzu kreativen Strategien. Natürlich bringen wir jede Menge Bücher und weitere Materialien mit. Es gibt weiterhin die Möglichkeit konkrete Schwerpunkte im Voraus festzulegen. Zusätzlich findet eine Lesung mit anschließendem Gespräch zu dem Buch „Sterne im Kopf“ statt. Dies ist ein Buch für Kinder und Erwachsene über „psychische Krisen_Zustände“. Eine Erzählung, die auch queere Lebensweisen ganz selbstverständlich aufzeigt. Wie genau dieser Entstehungsprozess aussah, welche Schwierigkeiten und empowernde Momente mein Schreiben und Malen begleitet haben, möchte ich mit euch in einem Gespräch und einer anschließenden Lesung (Bilderbuchkino) teilen.

  • Zielgruppe: Alle Interessierte.
    • Der Workshop ist niedrigschwellig, niemand muss (Gender Studies oder dergleichen) studieren um mitmachen zu können. Möglich für Eltern und Bezugspersonen, Erzieher*innen, Studis etc.
  • Workshopleiter*innen: Laura Stumpp und Eno Liedtke
  • Zeitraum: Optimal 2 Tage, mind. 4h

Einführungsworkshop
„LSBTIQ* – Was ist das eigentlich?“

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Vorurteilsbewusstsein und Empowerment aus einer intersektionalen Perspektive.
Über das Kennenlernen von Begriffen aus der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt erweitern wir gemeinsam unseren Blick auf das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen. Dies ist ein Workshop zur Einführung in eine intersektionale Perspektive, um Ausschlüsse und Vorurteile erkennen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln zu können. Es sind keine großen Vorkenntnisse erforderlich, aber auch Menschen, die sich bereits intensiver mit diesen Themen auseinandergesetzt haben, können hier im Austausch noch einiges dazulernen. 
Methoden aus der Theaterpädagogik, Anti-Bias- und intersektionaler Pädagogik, Kreatives Schreiben und gestaltende Elemente (Design/Illustration/graphic recording).

  • Zielgruppe: Interessierte aus allen Bereichen, die in angenehmer Atmosphäre eine Einführung oder ein weiterführendes Seminar zu den Themen rund um Gender und Sexualität und/oder Intersektionalität erhalten wollen.
  • Zeitraum: Optimal: 5h inkl. Pause, mind. 3h