Eno Robin Liedtke

Bildung & Kunst

Workshops

TITEL

Im Folgenden finden Sie für einen besseren Einblick ein paar Beschreibungen und Rahmenbedingungen für einen Teil meiner Workshops. Jeder Workshop kann in Absprache mit Ihnen angepasst werden. Für mehr Informationen und Anfragen zu meinen anderen Workshops, Vorträgen und Seminaren können Sie mich gerne über das Kontaktformular anschreiben. Ab sofort können Sie mich auch für Online Workshops oder Vorträge buchen!

Empowerment-Workshop für trans* und nicht-binäre Menschen mit Kind(ern) oder Kinderwunsch /// queere Familien/Eltern/Bezugspersonen

„Zwischen Recht und Gericht, Spielplätzen und Handlungsspielräumen: Endlich ein Raum, um andere Eltern und Bezugspersonen treffen, die ähnliche Erfahrungen machen! Andere treffen, die andere Erfahrungen machen – von denen wir lernen können!“

In diesem Workshop könnt ihr euch mit anderen trans und nichtbinäre Eltern und Bezugspersonen, oder solchen die es werden wollen, austauschen. Wir blicken auf unsere Geschichte_n und Zukunftsvisionen, Ressourcen und Self-Care-Methoden, er_finden neue Strategien, stellen Forderungen auf und vernetzen uns. Hier könnt ihr eure Erfahrungen und Sorgen teilen, stärkende Worte und Begegnungen erleben. Wo liegen Herausforderungen im Alltag und wo spielen sich empowernde Momente ab? Gemeinsam können wir uns Themen rund um Familienkonstellationen und Umfeld, Recht und Gericht, Alltag und Erziehung widmen.
Es wird ein wenig Input und viel Raum für Fragen, Austausch und Vernetzung geben. Ein Raum für Tee und Worte, Bewegung und Sofas, Kekse und Kreativität.

Der Workshop sollte bestenfalls zweitägig stattfinden, damit genug Zeit für Austausch und Empowerment-Übungen gegeben ist. Besonders schön und stärkend ist dieser Workshop als zweitägiges Präsenz-Event mit einem Abschluss-Café mit Kindern und Angehörigen. Kinderbetreuung kann meistens über die Geldgeber_innen, Träger oder Freiwillige organisiert.

Da die Bedarfe auch innerhalb dieser Zielgruppe sehr unterschiedlich aussehen können, würde es sich anbieten mehrere Workshops mit verschiedenen Fokussen durchzuführen, z.B. 1 Workshop für Personen mit Kinderwunsch + 1 Workshop für Personen mit Kind(ern).

  • Zielgruppe: trans* und nicht-binäre Eltern und Bezugspersonen oder solche die es werden wollen
  • Zeitraum: Optimal 2 Tage 2x3h (online) – 2 Tage insgesamt mind. 6h (Präsenz)

Interaktiver Vortrag zu trans* und nicht-binärer Elternschaft

„Zwischen Recht und Gericht, Spielplätzen und Handlungsspielräumen“

In diesem Vortrag gebe ich einen Einblick in die vielfältigen Wege zu Elternschaft, die vergangene und gegenwärtige rechtliche Lage für trans* und nicht-binäre Eltern. Darüberhinaus soll das Erleben von trans* und nicht-binären Eltern im Hinblick auf Diskriminierungserfahrungen und Empowerment betrachtet werden. Wo liegen die Herauforderungen in ihrem Alltag und ihrer Care-Arbeit und wo spielen sich stärkende Momente ab? Dabei verlieren wir die Kinder nicht aus dem Blick sondern widmen uns den Ängsten der Eltern, den Positionen der Kinder und ihren (innerfamiliären) Handlungsspielräumen. Weitere Schwerpunkte sind hierbei Forderungen und Empfehlungen für die Unterstützung und Versorgung von trans* und nicht-binären Personen mit Kindern oder Kinderwunsch.

  • Zielgruppe: Fachkräfte (auch in Ausbildung oder Studium), z.B. aus Beratungsstellen, medizinischem oder therapeutischem Bereich, Pädagog_innen und weitere Interessierte
  • Interaktiv: Bei einem längeren Vortrag wird es mehr Raum für Austausch in der Großgruppe oder Kleingruppen geben.
  • Zeitraum: 2,5h als Vortrag oder 2 x 2-2,5h als zweitägige Fortbildung

Fortbildung zu trans* und nicht-binärer Elternschaft

mehr Infos folgen in Kürze

Kritisch-kreativer Umgang mit Kinderbüchern

„Machtverhältnisse, Diskriminierung und Empowerment in Kinderliteratur“

Wie können Bücher und Bilder gestaltet sein, die die Vielfalt der Menschen und ihrer Lebensweisen sensibel einbeziehen? Oder wie können alltägliche Erfahrungen von ‚als anders gelten‘ oder Diskriminierung Teil bestärkender Erzählungen sein? Wir wollen im Workshop einen Einblick in die Frage geben, wie sich gesellschaftliche Verhältnisse und Machtstrukturen in illustrierten Büchern für Kinder zeigen. In unseren Workshops arbeiten wir mit verschiedenen Methoden von Austauschrunden in Groß- und Kleingruppen über differenzierte Analyse-Tools hinzu kreativen Strategien. Natürlich bringen wir jede Menge Bücher und weitere Materialien mit. Es gibt weiterhin die Möglichkeit konkrete Schwerpunkte im Voraus festzulegen. Zusätzlich findet eine Lesung mit anschließendem Gespräch zu dem Buch „Sterne im Kopf“ statt. Dies ist ein Buch für Kinder und Erwachsene über „psychische Krisen_Zustände“. Eine Erzählung, die auch queere Lebensweisen ganz selbstverständlich aufzeigt. Wie genau dieser Entstehungsprozess aussah, welche Schwierigkeiten und empowernde Momente mein Schreiben und Malen begleitet haben, möchte ich mit euch in einem Gespräch und einer anschließenden Lesung (Bilderbuchkino) teilen.

  • Zielgruppe: Alle Interessierte.
    • Der Workshop ist niedrigschwellig, niemand muss (Gender Studies oder dergleichen) studieren um mitmachen zu können. Möglich für Eltern und Bezugspersonen, Erzieher*innen, Studis etc.
  • Workshopleiter*innen: Laura Stumpp und Eno Liedtke oder mit dem Projekt: knoten.punkte
  • Zeitraum: Optimal 2 Tage, mind. 4h
  • Weiterhin arbeite ich zusammen mit dem knoten.punkte Kollektiv aus Thüringen zusammen. Schwerpunkt unserer Seminare/Workshops sind ähnlich „Diskriminierung und Empowerment in Kinderbüchern“, aber Zielgruppen und Konzept unterscheiden sich. Mehr Informationen kann ich hier gerne bald verlinken – sobald die Konzeptüberarbeitung mit dem Kollektiv stattgefunden hat. Falls ihr bis dahin Fragen habt, könnt ihr mich anschreiben.

Geschlechtliche, sexuelle und romantische Vielfalt

„LSBTIQA* – Was ist das eigentlich?“

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Vorurteilsbewusstsein und Empowerment aus einer intersektionalen Perspektive.
Über das Kennenlernen von Begriffen aus der geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt erweitern wir gemeinsam unseren Blick auf das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen. Dies ist ein Workshop zur Einführung in eine intersektionale Perspektive auf Gender und Sexualität, um Ausschlüsse und Vorurteile erkennen sowie Handlungsmöglichkeiten entwickeln zu können. Es sind keine großen Vorkenntnisse erforderlich, aber auch Menschen, die sich bereits intensiver mit diesen Themen auseinandergesetzt haben, können hier im Austausch noch einiges dazulernen. In diesem Workshop verwende ich je nach Bedarf Methoden aus der Antidiskriminierungsarbeit, Empowerment-Training, Theaterpädagogik, Anti-Bias-Ansatz, Intersektionaler Pädagogik, Kreatives Schreiben und gestaltende Elemente (Design/Illustration/graphic recording).

  • Zielgruppe: Interessierte aus allen Bereichen, die in angenehmer Atmosphäre eine Einführung oder ein weiterführendes Seminar zu den Themen rund um Gender und Sexualität und/oder Intersektionalität erhalten wollen.
  • Zeitraum: Optimal: 5h inkl. Pause, mind. 2h
Make-Up Workshop für LGBTIQA* Jugendliche

„Ich will so aussehen, wie ich will! Mein Aussehen, Make-Up und Styling sollen zu meinen
Gefühlen passen! Ich will mich in der Schule, auf der Straße oder zu Hause stark und sicher
fühlen!“

Ein Empowerment-Workshop für queere, schwule, lesbische, inter, trans* und nichtbinäre (und alles was dazwischen liegt) Jugendliche. In diesem Workshop erinnern wir uns gemeinsam an unsere Schmink-His_herstory, tauschen uns über unsere Erfahrung aus und geben uns gegenseitig Tipps. Wir feiern diverse Körper, Ausdrucksformen, Make-Up Heroines und reflektieren kritisch Schönheitsnormen. Wir lernen jede Menge Make-Up Materialien und ihre vielseitige Verwendungsmöglichkeiten kennen, experimentieren und probieren uns aus. Wir schaffen uns einen Raum, in dem Frustrationen über Lidstrich ebenso wie Erfahrungen als queere Jugendliche in der Schule und im Alltag laut werden dürfen. Eine Pyjamaparty ohne Pyjama, ein „Mädchenabend“ nicht nur für Mädchen! Wir machen uns nicht für die nächste Party chic sondern für uns!

  • Zielgruppe: Jugendliche und (junge) Erwachsene ab 14 Jahren
  • Zeitraum: 4-6h

Reflexionen und Spielräume rund um Körper und Geschlecht

Die Verhältnisse zum Tanzen bringen und in Bewegung setzen

In diesem Workshop können wir gemeinsam und jede_r für sich unsere Geschlechter(selbst-)verständnisse reflektieren. Wir setzen an Widersprüchen und wagen uns an eine kollektive Dekonstruktion von Zweigeschlechtlichkeit. Wir suchen Spuren und Geschichten über Geschlecht in unserem Körper und machen uns Routinen bewusst. Wir bewegen auf  die Grenzen von Zweigeschlechtlichkeit zu und  überschreiten sie. In Übungen und im Austausch können wir unsere Sichtweisen und Bewegungen reflektieren und  mit ihnen experimentieren. Hierzu biete  ich euch verschiedene Übungen an, die aus unterschiedlichen Kontexten kommen: Vom  Theater der Unterdrückten bis zur Drag Praxis. Es wird aber auch ebenso viel Raum für Austausch sowie Möglichkeiten für Pausen und Rückzug geben.Da wir auch ein bisschen mit Drag experimentieren, könnt ihr gerne Materialien von Zuhause mitbringen  (Make-Up, Kleidung, Perücken etc.).

  • Zielgruppe: Der Workshop ist offen für Frauen, Lesben, inter*, trans*, nicht-binäre und agender Personen. Willkommen sind auch gender-questioning Personen.
  • Zeitraum: Optimal 4-5h inkl. Pause